Vor Kurzem nahmen unsere Kolleginnen Andrea und Theresa an einer bundesweiten Präventionsfachtagung auf Schloss Buchenau teil. Die Veranstaltung bot zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch, zur Vernetzung und zur Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen in der Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt.
Bereits am ersten Veranstaltungstag standen verschiedene Workshops und Diskussionsformate auf dem Programm. Besonders intensiv wurde die Frage diskutiert, wie Kindern altersgerecht vermittelt werden kann, was sexualisierte Gewalt ist und welche Begriffe in der Präventionsarbeit sinnvoll und verständlich sind. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass es unterschiedliche Herangehensweisen gibt und dass insbesondere im Bereich der Arbeit mit jüngeren Kindern noch viele fachliche Fragestellungen diskutiert werden.
Der zweite Tag war geprägt von vertiefenden Workshops zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen. Unsere Kolleginnen beschäftigten sich unter anderem mit Machtstrukturen in der Präventionsarbeit, aktuellen Entwicklungen im Bereich Cyber-Grooming sowie rechtlichen Fragestellungen im Kontext von Fachberatungsstellen und Elternarbeit. Besonders interessant war für uns der Workshop zum Thema Cyber-Grooming. Dort wurden verschiedene Materialien und Präventionsansätze vorgestellt, die speziell für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen entwickelt wurden. Der Austausch mit Fachkräften aus dem gesamten Bundesgebiet bot wertvolle Einblicke in aktuelle Herausforderungen und neue Methoden der Präventionsarbeit im digitalen Raum.
Neben den Workshops stand vor allem die Vernetzung im Mittelpunkt der Tagung. Die Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachberatungsstellen ermöglichten einen umfassenden Einblick in aktuelle Projekte, neue Entwicklungen und die unterschiedlichen Herausforderungen, mit denen Fachstellen bundesweit konfrontiert sind.
Ein weiterer spannender Impuls war die Vorstellung neuer Präventionsmaterialien für die Arbeit mit Kindern im Vorschulalter. Gerade im Bereich der frühen Prävention entstehen derzeit bundesweit zahlreiche innovative Ansätze, die wichtige Anregungen für die zukünftige Arbeit liefern.Die Tagung hat erneut gezeigt, wie wichtig fachlicher Austausch, Vernetzung und gemeinsame Weiterentwicklung in der Präventionsarbeit sind.
Wir freuen uns darauf, viele der gewonnenen Erkenntnisse und Ideen in unsere tägliche Arbeit einfließen zu lassen und bedanken uns herzlich bei den Organisator*innen für die gelungene Veranstaltung.
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