„Ach echt?!“ am 19. Oktober: Was ist eigentlich Aufarbeitung?

Am Montag, 19. Oktober 2026, von 18:00 bis 19:00 Uhr findet der nächste Termin unserer kostenlosen Online-Reihe „Ach echt?!“ statt.

Diesmal geht es um die Frage:

Was ist eigentlich Aufarbeitung – und geht es dabei immer nur um die Kirchen?

Der Begriff „Aufarbeitung“ begegnet uns im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt immer wieder. Doch was bedeutet Aufarbeitung eigentlich konkret? Was kann sie für Betroffene leisten? Welche Formen gibt es – und warum stehen in der öffentlichen Wahrnehmung häufig Kirchen, Heime, Internate oder Sportvereine im Mittelpunkt, während die Familie als Tatkontext deutlich seltener thematisiert wird?

Darüber sprechen Angela Marquardt aus dem Betroffenenrat bei der UBSKM und ständige Gästin der Aufarbeitungskommission des Bundes sowie Tamara Luding.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragen:

  • Was bedeutet Aufarbeitung eigentlich?
  • Was können Betroffene von Aufarbeitungsprozessen haben?
  • Welche unterschiedlichen Formen von Aufarbeitung gibt es?
  • Warum werden bestimmte Institutionen so häufig öffentlich thematisiert?
  • Warum spielt die Familie als Tatkontext in der öffentlichen Diskussion vergleichsweise selten eine Rolle?

Die Veranstaltung möchte informieren, unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen und Raum für Fragen und Austausch schaffen. Ausgangspunkt sind dabei bewusst auch die Erfahrungen und Sichtweisen Betroffener.

Teilnahme

Termin: Montag, 19. Oktober 2026
Uhrzeit: 18:00 bis 19:00 Uhr
Format: Online via Zoom
Kosten: kostenlos
Anmeldung: nicht erforderlich
Anonyme Teilnahme: möglich
Meeting-Kenncode: 322 545 0332

„Ach echt?!“ richtet sich insbesondere an Betroffene sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend sowie Menschen aus ihrem unterstützenden Umfeld. Auch Fachkräfte und interessierte Personen sind herzlich willkommen.

Die einzelnen Termine der Reihe können unabhängig voneinander besucht werden.

„Ach echt?!“ am 19. Oktober: Was ist eigentlich Aufarbeitung?